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Soziale NetzwerkeDefinition, Beispiele & Zusammenfassung New

5.1.2 Definition von Guidelines 5.1.3 Relevante Netzwerke finden 5.2 Geschäftlich orientierte Netzwerke 5.2.1 XING-Profil als Visitenkarte 5.2.2 Recruiting 6 Zukünftige Entwicklung von sozialen Netzwerken 7 Quellenangaben 8 Literaturverzeichnis

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Einführung

Soziale Netzwerke sind Beziehungs- und Kontaktnetzwerke, die oft auch als Online-Communities bezeichnet werden

Mit 1,86 Milliarden Mitgliedern ist die Facebook-Plattform derzeit das größte soziale Netzwerk der Welt

Zu den üblichen Funktionen sozialer Netzwerke gehören das Anlegen eines für Mitglieder sichtbaren Profils, Fotoalben, eine Kontakt- oder Freundesliste, das Empfangen und Versenden von News, Status-Updates, Blogs, Gaming-Anwendungen sowie eine Suchfunktion

Der Begriff Online Soziale Netzwerke werden nicht mit Social Media gleichgesetzt, da soziale Netzwerke wie Facebook nur ein Teil von Social Media sind

Zu den sozialen Medien gehören neben sozialen Netzwerken auch Blogs, Foto- und Videoplattformen, Foren und Bewertungsplattformen, „Social Bookmarking“ und Open-Source-Plattformen

Zum Abschluss noch ein User-Kommentar auf dem aktuell beliebtesten sozialen Netzwerk Facebook:

„Facebook ist zu einem wichtigen Teil unserer sozialen Identität geworden

Ein großer Teil meiner Kommunikation und sozialen Interaktion läuft über Facebook

Während die Datenschutzänderungen auf Facebook schockierend sind, ist das Löschen meines Profils keine Option für mich, wenn ich weiterhin ein ununterbrochenes soziales Leben führen möchte

Mir fällt niemand in meinem Freundeskreis ein, der dort kein Profil hat.“ Soziale Netzwerke im Privatgebrauch

Gründe für den Privatgebrauch

Gleichgesinnte finden und Freunde finden

Treffpunkt für Diskussionen und Gedankenaustausch Suche nach einem Lebenspartner über ein auf Dating spezialisiertes Netzwerk Die Profilseiten in den Netzwerken können dazu dienen sich zu präsentieren Verwandte und Bekannte finden Mit vielen anderen Nutzern gleichzeitig Medieninhalte teilen und konsumieren Zeit (Texte, Dateien, Bilder, Videos, Musik) Zugang zu einem Netzwerk Um die Einstiegshürde für neue Nutzer so gering wie möglich zu halten, wird Interessenten oft die Möglichkeit gegeben, sich auf der Website kostenlos via zu registrieren ein verifiziertes E-Mail-Konto

Bei manchen Netzwerken erfolgt die Aufnahme allerdings nur über eine Einladung bereits registrierter Nutzer oder des Netzwerkbetreibers

Die Nutzung der meisten sozialen Netzwerke ist kostenlos, andere können erst nach Anmeldung uneingeschränkt genutzt werden für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft

Psychosoziale Aspekte sozialer Netzwerke

Computervermittelte Kommunikation

In sozialen Netzwerken interagieren Benutzer über den Computer (oder ein mobiles Gerät) und das Medium Internet

Diese Interaktion wird auch als „computergestützte Kommunikation“ bezeichnet, die im Vergleich zur realen Kommunikation („face-to-face“) einigen Einschränkungen unterliegt

Zunächst einmal hat die computergestützte Kommunikation Grenzen im zwischenmenschlichen Ausdruck: Sprachliche Signale wie die Betonung, die Atmosphäre des Gesprächs oder die Dynamik werden fast vollständig ausgeblendet

Ein geschriebener Satz kann mehrdeutig sein, weil die sprachliche Betonung fehlt: Die richtige Betonung macht aus einer Aussage einen freundlichen Scherz oder eine schwere Beleidigung

Um solchen Missverständnissen vorzubeugen, wurden Emoticons eingeführt, die alle möglichen emotionalen Ausdrücke darstellen sollen

Darüber hinaus sind in der computervermittelten Kommunikation folgende Bereiche der paralinguistischen Information (= nonverbale Kommunikation) verborgen: Körperberührungen aller Art

Distanz zwischen den Gesprächspartnern

Körperhaltung, Gestik und Mimik

mit den Augen sehen

Flexion

Externe Attribute, z.B

Aussehen und Kleidung

Diese Information ist jedoch in einer Kommunikation wichtig, damit die Gesprächsteilnehmer einen Eindruck von der emotionalen Verfassung des Gegenübers bekommen und das Gesagte richtig einordnen und einschätzen können.

Selbstdarstellung und ihre psychologischen Folgen

Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken

Bei der Erstellung und Gestaltung eines Nutzerprofils in einem sozialen Netzwerk wie Facebook können Profiling-Anfragen entstehen und geäußert werden

Diese treten vor allem dann auf, wenn Personen im realen sozialen Umfeld des Nutzers in starkem Wettbewerb miteinander stehen

Das eigene Nutzerprofil wird oft als Visitenkarte genutzt und entsprechend gepflegt

In den sozialen Netzwerken erlaubt der geteilte Inhalt genau das Bild von sich zu zeichnen, das man gerne von sich hätte – auch wenn es mit der Realität nicht mehr viel gemein hat

Viele Nutzer verbringen viel Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook und nutzen die Plattform auch, um von anderen Nutzern Anerkennung zu erlangen

Die American Academy of Pediatrics (AAP) warnt vor den psychosozialen Folgen sozialer Netzwerke wie Facebook

Seine Anwendung könne “anfällige junge Menschen in schwere Depressionen treiben” [1]

Die ständigen Erfolgsgeschichten, Partyfotos oder beispielsweise lange Freundeslisten erwecken bei den Betrachtern der Profile den Eindruck: „Das Leben ist unfair, die anderen sind alle glücklicher als ich“ [2]

Auf Facebook vergleichen Menschen ihr Leben mit dem anderer und verwechseln leicht die inszenierte digitale Welt der Illusion mit der Realität

Dies führt zu Eifersucht und Minderwertigkeitsgefühlen

Eine kleine Studie [3] von Psychologen der University of Michigan mit 28 Studenten fand heraus: Die Nutzung von Facebook machte die Probanden größtenteils nicht glücklicher, sondern eher unglücklicher

Cybermobbing über soziale Netzwerke

Cybermobbing hat in den letzten Jahren zugenommen

Klassisches Mobbing wird zunehmend in soziale Netzwerke verlagert und dort intensiviert

Inhalte, die darauf abzielen, andere Personen zu belästigen, bloßzustellen oder zu demütigen, werden manchmal bewusst in den Netzwerken verbreitet

Dieses Phänomen wird mittlerweile auch von der Öffentlichkeit als „rasch zunehmendes gesellschaftliches Problem“ wahrgenommen [4]

ins Leben gerufen, der sich neben seiner Forschungsarbeit zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft über das Thema zu informieren

In einer veröffentlichten Studie [5] erklärt der Verband, dass die unter 20-Jährigen besonders von Cybermobbing betroffen sind

Die Beleidigungen und Demütigungen verlieren ihren endlichen, temporären Charakter und verfolgen die Opfer an den Internet-Wochentagen vom Schulhof bis nach Hause auf dem PC-Bildschirm“, nennt Professor Dr

Wolf Hammann [6] eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen stellt die Studie fest, dass die unter 20-Jährigen die Hauptnutzer sozialer Netzwerke sind und in ihrer Lebensphase einem erhöhten psychischen Druck in Form von Orientierungslosigkeit und Konkurrenzdruck ausgesetzt sind (Cyber-)Mobbing wirkt sich sehr schädlich auf die Psyche aus und Lebensqualität der Betroffenen Fast immer (in 90 % der Fälle) entwickeln sich bei den Betroffenen schwere psychische und körperliche Erkrankungen, die bis zur Schul- und Arbeitsunfähigkeit oder zum Suizid führen können Sicherheitsrisiken sozialer Netzwerke Es gibt Immer wieder Schlagzeilen in den Medien im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken und dem teilweise laxen Umgang der Anbieter mit Nutzerdaten.Facebooks Nutzungsbedingungen weisen darauf hin, dass es die Sicherheit der gespeicherten Daten nicht garantieren kann , besitzen die Anbieter kostenloser Netzwerke in der Regel die Nutzungsrechte an den veröffentlichten Inhalten (z

Fotos, Videos) ihrer Nutzer und speichern die Inhalte dauerhaft, auch wenn der Nutzer diese bereits aus seinem Profil gelöscht hat.

Ein weiteres Problem ist, dass die Anbieter kostenloser Dienste in der Regel über Nutzungsrechte verfügen, um die Benutzerinhalte zu teilen und zu verwenden

Nutzer der Netzwerke sollten immer darauf achten, die Sichtbarkeit ihrer geteilten Inhalte in den Datenschutzeinstellungen auf „nicht öffentlich“ zu stellen, damit Suchmaschinen wie Google ihre Daten nicht sammeln können

Phishing und Identitätsdiebstahl

Kriminelle versuchen zunehmend, über soziale Netzwerke an sensible Daten wie Passwörter oder PINs zu gelangen

Dazu werden bereits automatisch arbeitende iCloner-Systeme eingesetzt, die im großen Stil die Identitäten anderer Personen kopieren oder imitieren, um dann Freundschaftsanfragen oder Nachrichten mit schädlichen Malware-Links an andere im Netzwerk zu versenden

Untersuchungen des französischen Forschungszentrums EURECOM haben gezeigt, dass solche Links zu 50 Prozent angeklickt werden, unabhängig davon, ob die Nachricht mit dem Link von einem geklonten oder einem fiktiven Profil gesendet wird

Die iCloner-Systeme ermöglichen es Kriminellen, in großem Umfang personenbezogene Daten von Nutzern eines sozialen Netzwerks zu sammeln, auszuwerten und für eigene Zwecke eines Netzwerks für die Registrierung in einem anderen Netzwerk zu verwenden

Die Angreifer können sich mit den gestohlenen oder gefälschten Identitäten sogar Zugang zu Unternehmen und Organisationen verschaffen

Innerhalb eines Monats erhielt das fiktive Profil „Robin Sage“ (Sage-Affäre) fast 300 teils hochrangige Verbindungen zu Geheimdiensten, dem Militär und den Sicherheitsabteilungen von Unternehmen und erlangte so vertrauliche und sicherheitskritische Informationen

Zusätzlich zum Extrahieren geheimer Daten können die Kriminellen einen „bösen Zwilling“ (gestohlene Identität) oder ein gefälschtes Profil verwenden, um den Ruf einer Einzelperson, einer Gemeinschaft oder eines Unternehmens zu schädigen

Malware-Verteilung

Auf Websites sozialer Netzwerke können Sicherheitslücken vorhanden sein, die von professionellen Angreifern für gezielte Angriffe auf Nutzer missbraucht werden

Cross-Site-Scripting (XSS)-Viren

Cross-Site-Scripting-Viren werden häufig durch das Versenden von Nachrichten verbreitet und automatisch in das eigene Profil des Betrachters integriert und an die Personen auf der eigenen Kontaktliste weitergeleitet

Studien zufolge sind rund 80 % der Webanwendungen anfällig für solche XSS-Angriffe

Bekannte Beispiele sind der über MySpace verbreitete „Samy“-Virus und der „Koobface“-Virus, der 2008 unzählige Facebook-Nutzer infizierte

Malware

Darüber hinaus besteht auch die Gefahr, Opfer eines Malware-Angriffs auf soziale Netzwerke zu werden

Kriminelle nutzen dafür häufig Schwachstellen in Java oder PDF aus

Schon das Aufrufen eines Links auf einer Webseite kann die Malware über den Browser auf den eigenen Rechner übertragen

Gegenmaßnahmen zum Schutz vor XSS-Viren und Malware

Aufgrund dieser Gefahren sollte ein Benutzer die folgenden Schutzmaßnahmen ergreifen, bevor er das Internet und ein soziales Netzwerk nutzt:

Programme und Betriebssysteme immer aktuell halten

Programme mit Firewall und Virenschutz installieren und immer aktualisieren.

Internet nur mit eingeschränkten Rechten nutzen (nicht als Administrator).

Soziale Netzwerke in der Arbeitswelt

Für Unternehmen im Einsatz

Erhebliche Vorteile für Unternehmen

Mehr über den Kunden und seine Sichtweise erfahren Sie hier:

Mittels „Monitoring“ können die Art der Online-Reputation und die Meinungen der Kunden über das Unternehmen und die Produkte ermittelt werden

Kundenbeziehungen können gestärkt und der direkte Kontakt gefördert werden:

Bestehende wichtige Kontakte können einfach und bequem über die sozialen Netzwerke gepflegt und gefördert werden

Zum Beispiel an Journalisten, Kunden oder zukünftige Mitarbeiter

Einsatz bei der Personalsuche („Recruiting“):

Mit Hilfe von gemeinsamen Stellenangeboten und Stellengesuchen haben Unternehmen und Stellensuchende in den Netzwerken die Möglichkeit, direkt miteinander in Kontakt zu treten

Hohe Ausrichtung der Produktwerbung:

Ein großer Vorteil ist der geringe Streuverlust bei Anzeigen

Die ausgefüllten Nutzerprofildaten werden systematisiert und für das „Targeting“ (Anmerkung: zielgruppenorientierte Anzeige von Werbung auf Websites) von Werbeanzeigen aufbereitet

Damit kann ein Unternehmen seine Zielgruppe viel zielgenauer ansprechen als über andere Medien

Größere Reichweite von Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit:

Mit den sozialen Netzwerken steht Unternehmen ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie die Reichweite ihrer Öffentlichkeitsarbeit um ein Vielfaches steigern können

Verlängerung des Anzeigenzeitraums:

Nutzer klicken und sehen Werbeinhalte auf den Portalen auch noch Jahre nach Ende einer Werbekampagne (z

B

Videos auf Facebook)

Medienvielfalt fördert die emotionale Bindung

Menschen treffen mehr als 90 % der Kaufentscheidungen emotional

Mit multimedialen Präsentationen, Videos, Fotos, Podcasts und Applikationen können Unternehmen Produkte und Dienstleistungen in sozialen Netzwerken emotional erlebbar machen

Definition von Richtlinien

Aufgrund der Vielzahl sozialer Netzwerke sollten Unternehmen bei ihrem zukünftigen Engagement in sozialen Netzwerken strategisch vorgehen und vor dem Einsatz eine professionelle Recherche und Planung durchführen

Für die strukturelle Definition und Klarheit der Kommunikationswege können zunächst die Rahmenbedingungen, die sogenannten Leitlinien, im Unternehmen definiert werden

Finden Sie relevante Netzwerke

Mit dem „Social Media Monitoring“ kann ermittelt werden, welche sozialen Netzwerke für ein Unternehmen interessant sind

Zunächst soll ein Überblick über die bestehenden Plattformen gegeben werden

Der „Social Media Planner“ (abrufbar unter: http://socialmediaplanner.de/) von Inpromo ist mit seiner Unterteilung in Zielgruppen hierfür gut geeignet, ersetzt aber nicht eine genaue Analyse mittels „Social Media Monitoring“

Kurze Fallbeispiele für die richtige Auswahl von Netzwerken:

Fall 1: Onlineshop für Modeartikel -> Nutzung von Facebook

Fall 2: Hotel mit internationalem Publikum -> Facebook

Fall 3: Studentenkneipe in Wien -> Facebook, StudiVZ und regionale Netzwerke

Warum “Facebook” für fast jedes Unternehmen relevant ist:

Hohe Nutzerzahlen mit 1,86 Milliarden Nutzern, die allesamt potenzielle Kunden sein könnten

Freizügigkeit der Nutzer: Facebook-Nutzer geben in ihren Nutzerprofilen relativ viel über sich und das eigene Konsum- und Freizeitverhalten an

Facebook wird häufig genutzt Und das schon lange: Mehr als 50 % der User sind einmal am Tag online und verbringen viel Zeit auf Facebook

Bereits 350 Millionen User nutzen Facebook über internetfähige Mobilgeräte, was die Verweildauer der User in diesem Netzwerk erhöht deutlich.

„Gefällt mir“-Fanseiten: Jedes Unternehmen kann sich in diesem Netzwerk mit einer eigenen Seite präsentieren und Inhalte teilen

Das Unternehmen stellt auf Facebook eine Vielzahl von Anwendungen und „Widgets“ (Anmerkung: bei Facebook sind dies Gestaltungselemente in Form von Bannern) zur Verfügung

Die folgenden Faktoren sind für die Empfehlung einer Facebook-Seite am wichtigsten:

ständig aktuelle Inhalte und News (81%),

eine lebendige Gemeinschaft (66%),

und persönlicher Kontakt (66%).

Auf der Seite können Informationen, Unterhaltung und attraktive Sachleistungen (z

B

Gewinnspiele) angeboten werden, um die Nutzer zur Interaktion und Auseinandersetzung mit der Fanseite und dem Unternehmen anzuregen

Unternehmen können ihre Facebook-Seite auch nutzen, um Kundenbedürfnisse und -zufriedenheit zu messen

Business-orientierte Netzwerke

Da XING derzeit mit seinen 7,4 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum (Stand Juni 2014) Marktführer ist, gehe ich im Folgenden auf einige interessante Aspekte dieser Karriereplattform ein

Neben XING gibt es einen zweiten, sehr ähnlichen Wettbewerber namens LinkedIn, der jedoch in Deutschland weniger verbreitet ist

XING ist das richtige Netzwerk für professionelles Networking in Deutschland

Die Basismitgliedschaft bei XING in Kombination mit der mobilen XING-Anwendung ist für die meisten Mitglieder ausreichend

Mit der XING-App für Handys, die jetzt für alle gängigen Handyformate verfügbar ist, können Nutzer jederzeit Neuigkeiten aus dem Freundesnetzwerk einsehen und Nachrichten an ihre Kontakte senden

Wenn ein XING-Nutzer von anderen gefunden werden möchte, sollte er die Rubriken „Ich biete“, „Ich suche“, „Interessen“ und „Organisationen“ sowie Berufserfahrung ausfüllen

Eine sehr bemerkenswerte Funktion von XING ist die Funktion „Weitere Einträge im Web“, mit deren Hilfe der Nutzer von seinem Profil aus auf seine anderen Webseiten verlinken kann (z

B

auf sein privates Facebook-Profil, auf einen persönlichen Blog oder auf eine Homepage)

.

Ähnlich wie bei Facebook gibt es auch bei XING Gruppen, die aber meist einen beruflichen Kontext haben, zB zu einem bestimmten Thema oder einer Berufsgruppe

In den Gruppen können Nutzer zudem kostenlos Stellenangebote veröffentlichen und einsehen

Wenn ein Nutzer international arbeiten möchte und an internationalen Kontakten und Stellenangeboten interessiert ist, kann zusätzlich zum XING-Account ein weiteres Profil im empfohlenen international ausgerichteten LinkedIn angelegt werden

XING-Profil als Visitenkarte

Da ein XING-Profil mit den richtigen Einstellungen auch für Nicht-Mitglieder sichtbar gemacht werden kann, wird es oft als professionelle Internet-Visitenkarte genutzt, die jeder über Suchmaschinen wie Google finden und abrufen kann

Durch das relativ gute Ranking von XING in den gängigen Suchmaschinen sind XING-Profile auch über Suchmaschinen wie Google gut auffindbar

Rekrutierung

Auch soziale Netzwerke, insbesondere XING, werden von Unternehmen und Personalverantwortlichen häufig genutzt, um sich im Bewerbungsprozess über Bewerber zu informieren

Darüber hinaus wird im XING-Netzwerk aktiv nach potenziellen Mitarbeitern gesucht und eine Vielzahl von Stellenanzeigen veröffentlicht

Zukünftige Entwicklung sozialer Netzwerke

Aus meiner Sicht werden soziale Netzwerke in Zukunft aus dem Alltag moderner Menschen nicht mehr wegzudenken sein – noch mehr als heute

Die mobile Nutzung der Netze und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten für Funktionen und Anwendungen für den Nutzer werden zunehmend im Fokus stehen

Da mittlerweile jedes Netz die typischen Grundfunktionen erfüllt, werden die Anbieter bestrebt sein, neue Anwendungen und Funktionen anzubieten, die sich von der Konkurrenz abheben

Die hohe Nachfrage und Nutzungsrate der Menschen für die Netzwerke wird bei immer neuen Entwicklungen seitens der Anbieter wohl konstant bleiben, aber die Netzwerke mit dem Treiber „Facebook“ haben ihren Zenit bereits überschritten.

Wachstumsraten von mehreren Millionen Nutzern innerhalb weniger Jahre – wie beim Start von Facebook – werden nur durch die Einführung wirklich innovativer Funktionen oder die Eroberung bisher verschlossener Märkte wie China möglich sein

Es ist zu erwarten, dass Facebook die nächsten Jahre bis zu einer echten Technologie-Revolution Marktführer bleiben wird, denn das Unternehmen hat als Platzhirsch nun ausreichend Kapital für zukünftige Entwicklungsarbeit, fähige Mitarbeiter und feindliche Übernahmen von Startups

Darüber hinaus werden die Netzwerke in Zukunft verstärkt Auswirkungen auf das Arbeitsleben haben

Die mobile Nutzung von Netzwerken erleichtert die Zusammenarbeit in der Arbeitswelt und ermöglicht es Mitarbeitern, jederzeit und überall auf Informationen zuzugreifen, sie auszutauschen und mit Kollegen in Kontakt zu bleiben

Der Trend zu sozialen Netzwerken stellt Unternehmen vor eine besondere Herausforderung: Er bietet Chancen und Risiken, heute und in Zukunft

Ähnlich wie Telefon oder E-Mail werden soziale Netzwerke in Zukunft wohl selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskommunikation sein und einen festen Platz im Marketing-Mix einnehmen

Es liegt in der Natur sozialer Netzwerke, dass Datenschutzprobleme weiterhin bestehen bleiben: Das Teilen von (persönlichen) Informationen mit den eigenen Freunden und der Öffentlichkeit erfüllt eine elementare Funktion auf menschlicher Ebene

Zudem werden sicherlich weiterhin Anbieter auf den Markt drängen, die versuchen werden, sich durch die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte einen geldwerten Vorteil zu verschaffen – dies soll durch eine strengere Gesetzgebung verhindert werden

Seminararbeit zum Thema Wissensmanagement, Autor: Eric Funke

Kredite

Siehe Tanner, Lindsay: Ärzte warnen vor gefährlicher Facebook-Depression

2011

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13035813/Aerzte-warnen-vor-gefaehrlicher-Facebook-Depression.html (26.09.2014) Vgl

Haller, Killian: Macht uns Facebook unglücklich?

2012

http://www.sueddeutsche.de/digital/wesenpsychologie-macht-uns-facebook-ungluecklich-1.1264970 (26.09.2014) Vgl

Kurianowicz, Tomasz: Die Bilder und die Leere

2013

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/die-bilder-und-die-leere-1.18169218 (26.09.2014) Vgl

Schneider, Christoph; Leest, Uwe; Dr

Katzener, Catarina; Prof

Dr

Jäger S

Reinhold: Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen

Eine empirische Bestandsaufnahme in Deutschland

2014

http://www.buendnis-gegen cybermobbing.de/mobbingstudie/Studie_Mobbing_Cybermobbing_Erwachsene.pdf (26.09.2014) Vgl

Schneider, Christoph; Leest, Uwe; Dr

Katzener, Catarina; Prof

Dr

Jäger S

Reinhold: Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen

Eine empirische Bestandsaufnahme in Deutschland

2014

http://www.buendnis-gegen cybermobbing.de/mobbingstudie/Studie_Mobbing_Cybermobbing_Erwachsene.pdf (26.09.2014) Hinweis: Professor Dr

Wolf Hammann ist Vorsitzender der Landes- und Bundespolizeilichen Kriminalprävention und Landespolizeipräsident Badenwürttemberg

Siehe Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Cybermobbing ist kein Kinderspiel

2011

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2011/Cybermobbing_kein_Kinderspiel_08032011.html (26.09.2014)

Literaturverzeichnis

Kurianowicz, Tomasz: Die Bilder und die Leere

2013

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/die-bilder-und-die-leere-1.18169218 (26.09.2014) Haller, Killian: Macht uns Facebook unglücklich?

2012

http://www.sueddeutsche.de/digital/wesenpsychologie-macht-uns-facebook-ungluecklich-1.1264970 (26.09.2014) Tanner, Lindsay: Ärzte warnen vor gefährlicher Facebook-Depression

2011

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13035813/Aerzte-warnen-vor-gefaehrlicher-Facebook-Depression.html (26.09.2014) Schneider, Christoph; Leest, Uwe; Dr

Katzener, Catarina; Prof

Dr

Jäger S

Reinhold: Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen

Eine empirische Bestandsaufnahme in Deutschland

2014

http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/mobbingstudie/Studie_Mobbing_Cybermobbing_Erwachsene.pdf (26.09.2014) Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Cybermobbing ist kein Kinderspiel

2011

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2011/Cybermobbing_kein_Kinderspiel_08032011.html (26.09.2014) Poller, Andreas; Waldmann, Ulrich: Soziale Netzwerke bewusst nutzen

Ein Dossier zu Datenschutz, Persönlichkeitsschutz und Unternehmenssicherheit

2013

https://www.sit.fraunhofer.de/fileadmin/dokumente/studien_und_technical_reports/Soziale-Netzwerke-2013.pdf (26.09.2014) Müller, Mirko; Schieb, Jörg: Freunde finden im Internet

Stiftung Warentest

2009 Ziegler, Manuel: Facebook, Twitter & Co

– Klar!

Sicher unterwegs in sozialen Netzwerken

Hanser Verlag

2012

Köhler, Thomas R: Die Internetfalle

Was wir online unwissentlich über uns preisgeben und wie wir das World Wide Web sicher für uns nutzen können

1

Auflage

Frankfurter Allgemeines Buch

2010

Grabs, Anne; Bannour, Karim-Patrick: Folge mir!

Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co

2

Auflage

Galileo-Computing

2012

Schlüter, Jens: Social Media Marketing für Unternehmer

Der 30-Minuten-Faktor

1

Auflage

Personengeschäft

2012

Hilker, Claudia: Social Media für Unternehmer

Wie Sie Xing, Twitter, Youtube und Co

erfolgreich im Business einsetzen

1

Auflage

Linde Wien 2010

Ebersbach, Anja; Glaser, Markus; Heigl, Richard: Social Web

2

Auflage

UTB

Stuttgart 2010

Autor: Eric Funke

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